Brandmeldealarm im Seniorenwohnheim – Wohnung verraucht, eine Person gerettet
Um 22:33 Uhr wurden wir am Freitag zu einem Brandmeldealarm in einem Seniorenwohnheim alarmiert. Bei unserem Eintreffen stellte sich heraus, dass eine Wohnung stark verraucht war. Eine Person befand sich noch in der verrauchten Wohnung und wurde von uns rasch ins Freie gerettet. Das Rote Kreuz wurde verständigt, versorgte die Person vor Ort und brachte sie anschließend zur weiteren medizinischen Abklärung ins Krankenhaus. Als Ursache für die starke Rauchentwicklung stellte sich ein am eingeschalteten Herd vergessener Topf heraus. Ein Brand war glücklicherweise nicht entstanden. Die Wohnung wurde von uns belüftet und anschließend kontrolliert. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Um Mitternacht wurden wir gemeinsam mit der FF Poneggen, der Polizei und dem Roten Kreuz zu einer Türöffnung mit Menschenrettung alarmiert. In einer Wohnung unweit des Feuerwehrhauses Poneggen war eine Person gestürzt und konnte sich nicht mehr selbstständig aufrichten. Bei der Lageerkundung stellten wir zusätzlich Brandgeruch aus der Wohnung fest. Die Wohnungstüre wurde daraufhin unmittelbar geöffnet. In der Wohnung wurde die Person verletzt am Boden liegend vorgefunden. Gleichzeitig wurde angebranntes Kochgut auf dem eingeschalteten Herd festgestellt. Das Rote Kreuz übernahm die medizinische Versorgung der verletzten Person. Wir entfernten das Kochgut, kontrollierten den Bereich, unterstützten das Rote Kreuz und lüfteten die Wohnung, um den entstandenen Rauch und Brandgeruch zu beseitigen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnte der Einsatz für uns beendet werden.