Am Dienstag den 21. Mai ging es bei der Feuerwehr Schwertberg bei einer spektakuläre Übung heiß her. Im Mittelpunkt stand dabei der Brandsimulator welcher eine große Gas-Stichflamme produzierte. Die Kameraden mussten dazu die Flammen des Simulators "einfangen", um so bestens geschützt zum Brandherd vorrücken zu können. Außerdem konnten unsere Atemschutzträger das richtige Verhalten bzw. den Eigenschutz bei einer Durchzündung trainieren. Ziel dieser Übung war das Erlernen der richtigen Strahlrohrführung sowie der Umgang bei einem Gasbrand. Neben der praktischen Übungen wurden auch auf die Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten der Hohlstrahlrohre besonderer Wert gelegt. Eine sehr spannende und spektakuläre Übung für alle Teilnehmer.
Am Samstag, den 11. Mai 2019 fand am Gelände der Fa. Bulmor die Frühjahrsübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Perg statt. Das Szenario wurde so gewählt, dass alle 13 Feuerwehren, welche bei Alarmstufe 3 alarmiert werden, verschiedenste Aufgaben abzuarbeiten hatten. Zunächst galt es für den Einsatzleiter sich einen Überblick über die Schadenslage zu verschaffen. Mit Unterstützung der Fahrzeugkommandanten und zusätzlichen Personals des Kommandofahrzeuges wurde ein Angriffsplan entwickelt. Da mit den erstanrückenden Kräften aus Perg und Pergkirchen die gestellten Anforderungen nicht zu bewältigen waren, wurde umgehend Alarmstufe 3 ausgelöst.
Gestern Abend fand eine gemeinsame Übung der vier Feuerwehren von Schwertberg statt. Die Fa. Steinbach stellte uns ein Abbruchhaus zur Verfügung. In einem kleinen Stationsbetrieb wurde das Vorgehen bei einem Wohnhausbrand geübt. Einsatzleitung, Löschwasserversorgung, Innenangriff unter Atemschutz, Personenrettung und ein Außenangriff mit mehreren Rohren mussten dabei bewältigt werden.
16 Feuerwehren aus zwei Bezirken sowie das Rote Kreuz übten am Samstag Nachmittag in Tragwein mit rund 200 Einsatzkräften bei der Fa. Handlos, einem holzverarbeitenden Betrieb, für den Ernstfall. Übungsannahme war ein Großbrand, der im Bereich einer Produktionshalle ausgebrochen war. Vom Einsatzleiter wurde entschieden die höchste Alarmstufe auszurufen. Somit wurden insgesamt 17 Feuerwehren der umliegenden Gemeinden alarmiert. Es galt mehrere verletzte Personen zu retten bzw. zu Versorgen. Hauptaufgabe der Feuerwehren war es die Menschenrettung durchzuführen und den Brand von außen und innen mithilfe von drei Teleskopmastbühnen und mehreren Atemschutztrupps zu bekämpfen. Um genügend Löschwasser zu Verfügung zu haben war es nötig mehrere Zubringerleitungen in der Länge von ca. 1100 Metern vom Kettenbach zu verlegen. Auch der Firmeninterne Löschwasserbehälter wurde für die Brandbekämpfung eingesetzt. Zum Abschluss wurde noch eine Umfangreiche Übungsnachbesprechung durchgeführt. Bei dieser Übung konnte die große Schlagkraft sowie die perfekte Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte unter Beweis gestellt werden.
Bericht und Fotos © fotokerschi.at/Brandstätter
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