Vermuteter Waldbrand am Weltstein
Zum vierten Einsatz innerhalb einer Woche wurden wir am Sonntagmorgen gemeinsam mit den Feuerwehren Aisting-Furth, Poneggen und Winden-Windegg zu einem vermuteten Waldbrand am Weltstein alarmiert. Bereits während der Anfahrt wurden durch die Kameraden der FF Winden-Windegg vorsorglich Landwirte mit Güllefässern verständigt. Diese standen innerhalb kürzester Zeit mit ihren wassergefüllten Fässern vor Ort für einen möglichen Löscheinsatz bereit.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte war jedoch glücklicherweise keine Rauchentwicklung feststellbar. Während die Besatzung des LFA Winden-Windegg den Bereich direkt beim Weltstein erkundete, wurde durch das RLF Schwertberg der Bereich von unterhalb des Weltsteins bis zum Gipfel und weiter in Richtung der Kräfte aus Winden-Windegg abgesucht. Die übrigen Einsatzkräfte gingen auf Bereitstellung. Parallel dazu wurde mit den Anrufern sowie Spaziergängern, welche die Rauchentwicklung wahrgenommen und gemeldet hatten, Rücksprache gehalten. Der gesamte Bereich wurde großflächig kontrolliert, jedoch konnte keine Rauchentwicklung oder ein Brandgeschehen festgestellt werden.
Nach dem Eintreffen der Drohneneinheit der FF Haid wurde zusätzlich der gesamte Bereich mittels Wärmebildkamera aus der Luft abgesucht. Auch dabei konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Glücklicherweise stellte sich der Einsatz rasch als Fehlalarm heraus. Nach unserer Vermutung dürfte eine Staubentwicklung für die Wahrnehmung der vermeintlichen Rauchentwicklung verantwortlich gewesen sein. Da keine Brandentwicklung festgestellt werden konnte, konnten die Feuerwehren und die vorsorglich bereitstehenden Landwirte den Einsatz nach Abschluss der Erkundung wieder beenden und einrücken.
Bereits zum dritten Einsatz in dieser Woche wurden wir am Freitagvormittag alarmiert. In einem Mehrparteienhaus war eine Person in ihrer Wohnung gestürzt und konnte die Türe selbstständig nicht mehr öffnen. Da der vorhandene Schlüssel die Wohnungstüre nicht sperren konnte, musste diese von der Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden. Dadurch konnte der Volkshilfe der Zugang zur Wohnung ermöglicht werden. Anschließend wurde die Türe wieder so instand gesetzt, dass sie versperrbar war. Nach rund 40 Minuten konnte der Einsatz beendet werden.