Nach einem sehr einsatzreichen Februar wurden wir heute am 2. März zu einem Wasserschaden alarmiert. Um 1.48 Uhr, mitten in der Nacht, galt es bei einem im Umbau befindlichen Wohnhaus einen Wassereintritt zu verhindern. Gemeinsam mit den Besitzern wurde das stehende Wasser zuerst vom Dach entfernt und dann eine Plane ausgelegt. Um kurz nach 3 Uhr konnte der Einsatz beendet werden und unsere Kameradinnen und Kameraden noch ein wenig Schlafen bevor sie in die Arbeit mussten.

Meldung der zuständigen Behörde:

Information Extremwetterlage
Postleitzahl: 4311
gültig ab 27.2.2020, 21:00 Uhr
 
Im Warnzeitraum tritt schwerer Sturm mit hohem Gefahrenpotenzial auf. Ein kleinräumiges Sturmtief zieht am Alpenrand entlang, schwächt sich dabei nach Osten hin ab.
Bei Durchzug der Front sind für ein bis zwei Stunden Böen mit 90 bis 110 km/h wahrscheinlich, sehr vereinzelt sind Böen um 120 km/h nicht ausgeschlossen. Zeitfenster der intensivsten Böen zwischen 23 Uhr und 02 Uhr. Die höchsten Werte werden im Flachgau, Innviertel, angrenzendem Salzkammergut und am Alpenrand erwartet.

Mögliche Auswirkungen: Beeinträchtigungen der Infrastruktur (Verkehr, Energieversorgung, Telekommunikation). Große Äste können abbrechen, Bäume entwurzelt werden. Große Gegenstände wie Dachteile, Plakatwände und Baugerüste können umherfliegen. Straßen und Schienenwege können unpassierbar sein.
Weitere
 
Hinweise: Meiden Sie Alleen, Parks mit Baumbestand und Wälder! Vermeiden Sie alle Outdoor Aktivitäten! Sichern Sie rechtzeitig bewegliche Gegenstände im Freien!

Beachten Sie die Anweisungen der zuständigen Behörden!
Weitere Informationen unter: https://warnungen.zamg.ac.at

FFSCHW_Containerbrand20200223_18Kurz vor 6 Uhr wurden die Einsatzkräfte in Schwertberg aus dem Schlaf gerissen und zu einem Containerbrand beim Kindergarten alarmiert.

Beim Eintreffen standen bereits mehrere Mülltonnen sowie das Dach der Müllinsel in Vollbrand. Umgehend wurde von den Atemschutzträgern vom Tanklöschfahrzeug mittels Schnellangriffseinrichtung der Löschangriff gestartet. Gleichzeitig wurde von der weiteren Mannschaft die Wasserversorgung zuerst mittels Rüstlöschfahrzeug sichergestellt und in weiterer Folge eine Zubringerleitung vom Hydranten aufgebaut. Der Brand selbst konnte rasch gelöscht und somit eine Ausbreitung verhindert werden. Das Brandgut wurde dann händisch aus der Müllinsel in die Schaufel des Gemeindetraktors geschaufelt und dort weiter abgelöscht. Mithilfe der Wärmebildkamera wurde die Brandstelle auf letzte Glutnester kontrolliert. Die Polizei war ebenfalls vor Ort und hat die Ermittlungen bereits aufgenommen. Nach umfangreichen Reinigungsarbeiten konnte der Einsatz um kurz vor halb 8 Uhr beendet werden.

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Um kurz nach 13 Uhr wurden wir zu einem Brandmeldealarm im Seniorenwohnheim alarmiert. Bereits nach kurzer Lageerkundung konnte glücklicherweise Entwarnung gegeben werden da es sich um einen Täuschungsalarm handelte. Somit konnten wir wieder einrücken.

Um 2.45 Uhr wurden wir heute von der Sirene aus dem Schlaf gerissen. Es galt eine verletzte Person aus einer Wohnung zu befreien. Dies gelang den Einsatzkräften rasch und ohne Beschädigung der Wohnungstür. Die Person wurde vom Roten Kreuz versorgt und abtransportiert. Nach etwas mehr als einer halben Stunde waren die Arbeiten abgeschlossen.